2018

QV Feier Bäcker-Konditor-Confiseur 2018

Am Montag, 26. Juni, füllte sich die Aula der GBS in St. Gallen binnen Minuten bis auf den letzten Platz. Anhand des Bühnenoutfits hätte sich eine Musikveranstaltung erahnen lassen können. Doch der eigentliche Grund der Veranstaltung war die Diplomfeier der Bäcker- Konditor-Confiseure EBA und EFZ der Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell usserrhoden und Glarus. An einer gemeinsamen Diplomfeier der Kantone St. Gallen, Glarus und beider Appenzell konnten in der Bäckerei-Konditorei 43, in der Konditorei-Confiserie 29 und in der zweijährigen Attestlehre 7 Berufsausweise überreicht werden.

79 Berufsausweise feierlich übergeben
Während zwei musikalischen Einlagen fegte ein Absolvent der EBA-Ausbildung mit dem Künstlernamen Ciccomill als Sänger über die Bühne, ganz nach dem Vorbild wie es Stress an Openairs zu tun pflegt. Der junge Künstler und Bäcker liess es ordentlich krachen. Alle Anwesenden wurden mehrmals angehalten, aufzustehen, mitzusingen, sich rhythmisch zur Musik zu bewegen und mit eingeschalteten Handy-Lichtern und Feuerzeugen die musikalische Einlage stimmungsvoll zu beenden.Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Berufsausweise an die Lernenden der Fachrichtungen Bäckerei-Konditorei und Konditorei-Confiserie, die das QV erfolgreich absolviert haben. In einem würdigen Rahmen und unter grossem Beifall der anwesenden Eltern, Freunden und Ausbildner durften sie die Diplome entgegennehmen. Die besten Lernenden erhielten eine Nomination für die SwissSkills.
Kandidatinnen und Kandidaten mit Bestnoten SGBC

Hat der Bäckerberuf noch eine Zukunft?
Alexandra Gort, die ebenfalls eine Einladung zur Teilnahme an die SwissSkills erhielt, antwortete auf diese Frage hin ganz entschieden. Es sei heutzutage mit den Grossbäckereien grosse Konkurrenz auf dem Markt. Doch Bäckerei- und Confiserieprodukte, die von Hand gefertigt werden, seien immer noch sehr gefragt. Die Kreativität, die Detailarbeit und Liebe eines jeden Bäckers und Confiseurs zum Beruf könne durch keine grossindustrielle Produktionslinie ersetzt werden. (Norbert Steinhard BWZT)
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